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Die Ausstellungseröffnung Singer am 3. Oktober 2017

Zur Eröffnung kamen Nachkommen von Leopold Singer aus Israel und Kroatien nach Wien. Im Rahmen der Veranstaltung restituierte die Wirtschaftsuniversität Wien ein kürzlich entdecktes Buch aus dem ehemaligen Eigentum von Martin Singer – dem Bruder von Leopold Singer – an seine nun in Australien lebenden Verwandten. Die Ausstellung wurde durch eine Unterstützung des „Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus“ ermöglicht.

Die Bibliothek Leopold Singer in der Dauerausstellung „Erdöl und Erdgas“ im TMW

Im Jahr 2015 restituierte die Wirtschaftsuniversität Wien insgesamt 620 Bücher aus dem ehemaligen Eigentum von Leopold Singer an die in Israel lebenden Erben der Familie Singer. Auf Wunsch der Familie sollte die Bibliothek, die überwiegend aus deutschsprachiger Fachliteratur besteht, an eine österreichische Institution übergeben werden. … Die Bibliothek Leopold Singer in der Dauerausstellung „Erdöl und Erdgas“ im TMW weiterlesen

Die Autos der anderen

Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtete im April 2017 über die Provenienzforschung zu Kraftfahrzeugen an Museen in Österreich und Deutschland. „Der Größte Autoraub aller Zeiten“ ist in vielen Fällen noch nicht geklärt. Die NS-KFZ-Raub Datenbank des Technischen Museum Wien dokumentiert und erforscht diesen Raub und wird … Die Autos der anderen weiterlesen

Die ungelesenen Briefe aus dem Jahr 1941 …

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Im August 1942 sandte der Wehrmachtssoldat Gustav Oelschläger  über 1200 Briefe aus Postämtern der westukrainischen Stadt Kamenez Podolski, die durch die Kampfhandlungen nicht mehr zugestellt werden konnten, an das damalige „Reichspostmuseum Wien“. Die Briefe sind in ukrainischer, polnischer, russischer, jiddischer und hebräischer Sprache  verfasst.

Jahrzehntelang lagen sie unbeachtet im Archiv des Postmuseum in Wien, das 1980 im Technischen Museum Wien aufging. Im Jahr 2009 wurden die Briefe an die Republik Ukraine zurückgegeben. Das  „Nationalmuseum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg“in Kiew organisierte im Jahr 2011 eine Ausstellung der Briefe und versucht seitdem Angehörige der Briefeschreiber ausfindig zu machen.

Bis heute ist es dem Kiever Museum mit Hilfe von Archiven und Behörden aus allen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion gelungen über 550 dieser Briefe an Angehörige zu übergeben!

Als Dokumentation erschien eine Publikation unter dem Titel „Ungelesene Briefe aus dem Jahr 1941: Untersuchungen, Dokumente, Zeugnisse“.

Die Briefe sind aber auch auf einer eigenen Website im Internet abrufbar und somit der Öffentlichkeit zugänglich!

 

Eindrücke von der Veranstaltung „Orte der Erinnerung“

Am 26. Jänner 2016 wurde im Rahmen der Veranstaltung „Orte der Erinnerung“ der akustische Stadtplan von Wien vorgestellt. In einer Gesprächsrunde anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Jänner wurde anschließend über Erinnerungsorte in Wien diskutiert. Waltraud Barton vom Verein IM-MER las anschließend aus dem Totenbuch von Maly Trostinec.

Einen Bericht auf Schau TV über den Stadtrundgang vom 27. Jänner 2016 finden Sie auch online (Der Beitrag beginnt ca. ab Min. 4:30)!

 

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Orte der Erinnerung

 

INTERNATIONALER HOLOCAUST-GEDENKTAG

Orte der Erinnerung

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Inventarnummer 1938“ und des Internationalen Holocaust-Gedenktages findet am 26. Jänner 2016 um 18:00 Uhr die Veranstaltung „Orte der Erinnerung“ statt, bei der u.a. der akustische Wiener Online-Stadtplan vorgestellt wird.

Programm:

  • Begrüßung und Bedeutung der Provenienzforschung:
    Gabriele Zuna-Kratky (Direktorin TMW)
  • „Klänge und Stimmen“ – Präsentation des akustischen
    Wiener Online-Stadtplans der Österreichischen Mediathek
  • „Orte der Erinnerung“ – Gesprächsrunde mit
    Doron Rabinovici (Schriftsteller), Dr. Christian Klösch (Historiker) und Waltraud Barton (Herausgeberin Totenbuch).
    Moderation: Dr. Georg Traska (Historiker)
  • Lesung aus dem Buch Maly Trostinec – „Das Totenbuch“ von Waltraud Barton
  • Führung durch die Ausstellung „Inventarnummer 1938“ mit dem Kurator Dr. Christian Klösch

Anmeldung erforderlich unter barbara.hafok@tmw.at

Spaziergang mit dem akustischen Wiener Online-Stadtplan

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages findet am 27. Jänner um 10:00 Uhr ein Spaziergang mit dem akustischen Wiener Online-Stadtplan zu Orten des jüdischen Wiens mit dem Stadtplan-Kurator Dr. Georg Traska statt.

Historische Stimmen jüdischer Kantoren erzählen von einem Wien, das zerstört wurde, persönliche Lebenserinnerungen von ZeitzeugInnen sowie Auszüge aus literarischen Zeugnissen verorten ein dunkles Kapitel der Wiener Geschichte. Der Spaziergang führt vom Treffpunkt Ecke Judengasse/Sterngasse über den Morzin- und Schwedenplatz über die Marienbrücke in den 2. Bezirk. Beginnend mit dem Stadttempel wird an einigen Stationen die Vielfalt des tönenden Stadtplans dargestellt: in der historischen Spanne vom frühen 20. bis zum frühen 21. Jahrhundert; in der Verschiedenheit der Genres von Literaturlesungen über Oral History, mit einem Schwerpunkt auf der jüdischen Geschichte und Kultur Wiens.

Treffpunkt: Ecke Judengasse/Sterngasse, 27. Jänner 2016, 10:00
Dauer: ca. 60 Minuten
Eintritt frei!
Anmeldung unbedingt erforderlich:
barbara.hafok@tmw.at
 oder +43-1-89998-1200